Veröffentlicht: 13. Juli 2026

Marktplatz zu SDG 17 am 6. Juli 2026

Am 6. Juli 2026 fand der Online-Marktplatz zum Nachhaltigkeitsziel 17 «Partnerschaften zur Erreichung der Ziele» statt. Im bewährten Mittags-Format gaben drei Kurzinputs aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Staat und Wissenschaft Impulse für den anschliessenden Austausch in Kleingruppen.
➡️Petronella Vervoort, Geschäftsführerin und Direktorin von wirtschaftsbildung.ch, zeigte auf, inwiefern Nachhaltigkeit als Teil ihrer DNA in die Bildung einfliesst. Mit ihrem Angebot erreicht wirtschaftsbildung.ch jährlich über 20'000 Jugendliche sowie rund 500 Fach- und Führungskräfte. Dies zum Beispiel über die «Wirtschaftswochen», wo Jugendliche in die Rolle von Unternehmen schlüpfen und so am eigenen Leib erfahren, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen haben. Nachhaltigkeit wird bei ihren Angeboten als integrativer Bestandteil verstanden.
➡️ Stefan Tittmann vom Projektforum stellte die «Zukunfts-Kafis» vor. Er beleuchtete die Bedeutung lokaler Netzwerke und zivilgesellschaftlicher Initiativen für den gesellschaftlichen Wandel. Bei den Zukunfts-Kafis geht es darum den Puls der Bevölkerung zu spüren und gemeinsam ins Handeln zu kommen. Ziel ist es immer, dass konkrete Projekte entstehen. Durch einen einjährigen strukturierten Beteiligungsprozess der Bevölkerung soll das Ziel erreicht werden. Der Prozess wurde bisher in rund 15 Gemeinden in der Ostschweiz und im Kanton Aargau durchgeführt.
➡️ Tobias Fehr-Bosshard präsentierte, wie das St.Gallen Transformation Lab (Universität St.Gallen x OST) Kollaborationen für einem positiven gesellschaftlichen Wandel unterstützt. Er stellte verschiedene Projekte vor, die in Zusammenarbeit mit Studierenden und verschiedensten Partnern im Moment laufen. Zum Beispiel wird im September 2026 der Prolog für ein jährlich wachsendes Zukunftsfestival stattfinden. Das Transformation Lab ist dafür auf der Suche nach weiteren Weggefährt:innen.

👉Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung nur gemeinsam gemeistert werden können. Im Zentrum stand der Austausch darüber, wie unterschiedliche Akteure ihre Kräfte bündeln und voneinander lernen können, um die Agenda 2030 wirksam voranzubringen.

ℹ️ Mehr Informationen zu den Inputs: